Aktuelle Warnungen Bodensee
DWD-Wetterwarnungen und NINA-Katastrophenwarnungen für die gesamte Bodenseeregion. Automatisch aktualisiert alle 15 Minuten.
Stand: Freitag, 31. Juli 2026
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Warnleuchten am Bodensee

Wichtiger Hinweis: Die Angaben auf dieser Website haben rein informativen Charakter und sind ohne Gewähr. Für den Schiffsführer verbindlich sind einzig die auf dem See sichtbaren Warnleuchten!
Die Angaben auf dieser Website haben rein informativen Charakter und sind ohne Gewähr. Bei Gefahr wenden Sie sich an die örtlichen Behörden oder offizielle Warndienste.
DWD-Warnungen
Offizielle Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes: Sturm, Gewitter, Starkregen, Hitze, Frost und mehr.
NINA-Warnungen
Katastrophenwarnungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz: Hochwasser, Zivilschutz, Großschadensereignisse.
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Wetterwarnungen für den Bodensee
Der Bodensee liegt im Grenzgebiet zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz und ist aufgrund seiner Lage am Alpenrand besonders anfällig für plötzliche Wetterumschwünge. Sturmwarnungen, Gewitterwarnungen und Hochwasserwarnungen sind daher für alle Wassersportler, Segler und Anwohner von großer Bedeutung.
Betroffene Regionen
Unsere Warnungen decken die gesamte Bodenseeregion ab, einschließlich der Landkreise Konstanz, Bodenseekreis (Friedrichshafen), Lindau, sowie die angrenzenden Gebiete in Vorarlberg (Bregenz) und der Schweiz (Thurgau, St. Gallen).
Das Warnsystem am Bodensee – Erklärung für Besucher & Einheimische
Der Bodensee ist ein beliebtes Freizeit- und Wassersportgebiet. Wegen seiner Größe und der schnellen Wetterumschwünge wurde ein dreistufiges Warnsystem entwickelt, das die Bevölkerung und Schifffahrt effektiv vor Gefahren wie Sturm, Gewitter oder Hochwasser schützt.
1. Sturmwarnsystem (orange Leuchten)
Die sichtbarste Komponente des Warnsystems sind die orangen Rundumleuchten, die rund um den See an markanten Stellen montiert sind. Sie signalisieren Sturmwarnungen und werden vom Deutschen Wetterdienst (DWD), dem Bundesamt für Meteorologie (MeteoSchweiz) und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG, Österreich) gemeinsam koordiniert.
Bedeutung der Lichtsignale:
| Signal | Bedeutung | Verhalten auf dem Wasser |
|---|---|---|
| Kein Licht | Keine akute Gefahr | Normalbetrieb |
| 40 orangefarbige Blitze/Minute | Starkwindwarnung (ab 6 Beaufort): Windböen zwischen 25 und 33 Knoten | Vorsicht, Ufer aufsuchen empfohlen |
| 90 orangefarbige Blitze/Minute | Sturmwarnung (ab 8 Beaufort): Windböen über 34 Knoten | Sofort Ufer aufsuchen, nicht auslaufen! |
2. Digitale Warnsysteme
Zusätzlich zu den optischen Warnungen gibt es moderne digitale Warn- und Informationssysteme, die du nutzen solltest:
- DWD WarnWetter App (Deutschland)
- MeteoSwiss App (Schweiz)
- UWZ.at / ZAMG App (Österreich)
- bodenseepegel.de
3. Hochwasser- und Pegelwarnungen
Neben Sturm gibt es auch Pegelwarnungen, besonders bei langanhaltendem Regen oder Schneeschmelze:
- Warnstufen reichen von Meldestufe 1 (leicht erhöht) bis Stufe 4 (akute Überflutung).
- Die internationale Hochwasserschutzkommission (IRHK) koordiniert Daten zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz.
- Die wichtigsten Pegelstationen: Konstanz, Bregenz, Romanshorn.
Wer betreibt das System?
- Deutschland: DWD, LUBW
- Schweiz: MeteoSchweiz, BAFU
- Österreich: ZAMG, eHYD
Diese arbeiten eng zusammen und garantieren, dass Warnungen in Echtzeit grenzüberschreitend verbreitet werden.
Fazit: Was solltest du beachten?
- Verlasse dich nicht nur auf Apps – achte auch auf die Warnleuchten am Ufer.
- Prüfe vor jeder Tour auf dem Wasser die aktuelle Wetterlage.
- Nutze Plattformen wie bodenseepegel.de für Live-Infos zu Pegeln und Warnlagen.
- Bei Sturmwarnung sofort ans Ufer, bei Dauerlicht unverzüglich Schutz suchen.